„Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.“ - Winston Churchill u.a.
Die Planung von Umsätzen, Kosten und Erlösen ist mit Unsicherheit behaftet und das nicht erst seit der Finanzkrise. Moderne Planungsansätze können wechselseitige Abhängigkeiten von Variablen, zufällige Schwankungen von Planungsgrößen und deren Auswirkung auf das geplante Ergebnis simulieren. Die unerwartete Abweichung von einem geplanten Cashflow, einem Jahresüberschuss oder einem Budget stellt aus betriebswirtschaftlicher Sicht ein Risiko dar.
Die zunehmende Komplexität bei der Unternehmensplanung erhöht das Risiko von Fehlentscheidungen. Vielfältige Ursachen-Wirkungsbeziehungen, fehlende Informationen, schwankende Marktpreise in der Beschaffung, Absatzschwankungen, Wettbewerb und Preiskampf sowie operationelle Risiken sind nur einige der Hürden die hier zu überwinden sind. Eine vernetzte und ganzheitliche Betrachtung ist gefragt.
Seit den 90er Jahren wird an Verfahren zur ganzheitlichen Betrachtung von Risiken und deren Auswirkung auf den Cashflow des Unternehmens gearbeitet (vgl. CashFlow at Risk, Earnings at Risk, Beiträge zum Download). Die Konzepte stellen auf einen mittelfristigen Planungshorizont von 12 - 24 Monaten ab und messen den Impact von Key-Risk-Drivern auf den Unternehmenserfolg.